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Etymologische Herkunft des Nachnamens italienischen: Chirri


CHIRRA | CHIRRI

Chirra, absolut selten, ist typisch sardisch, Chirri, immer sardisch, ist noch seltener, fast einzigartig, könnte sich aus dem sardischen Wort logudorese chirra (Herde von Kindern, aber auch bedeckt) ableiten, vielleicht um in den Vorfahren der Hirten anzuzeigen. Ergänzungen von Giuseppe Concas CHIRRA: Sa kirra, log., sa cirra im Lager. es ist der mit Ästen bedeckte Zaun, in den Lämmer oder Kinder hineingelegt werden können. In Mittelsardinien heißt der Zaun der Kinder edìli oder edàli; im süden der insel nennt man es s'ebiu, aber es ist sicherlich die falsche version von ediu; vom lateinischen haedus = Kind. Das Wort leitet sich vom lateinischen Cirrus ab und bezieht sich auf die Zweige, die die Zäune oder Kirras bedecken. Denken wir jedoch daran, dass Chirra oder Kirra oder Quirra der Name einer verschwundenen Stadt ist, die die Hauptstadt der gleichnamigen Curadoría oder Parte di war, zuerst im Gerichtsreich von Càlari, dann in der von Gallura. 1288 wurde es kolonialer Besitz der Republik Pisa. 1324 ging es an das katalanisch-aragonesische Königreich Sardinien über. 1317 gründete Don Alfonso von Aragon die Grafschaft Quirra. Die ersten Grafen von Quirra waren die Carroz und dann die Centelles. Mit Cristoforo Centelles ging die Grafschaft 1627 an Marquisate über. 1726 übernahmen die Katalanen und später die Osorios, bis 1839 das Marquisat von Quirra an das Königreich Piemont und Sardinien überging. Das Marquisat von Quirra wird im Text von Giovanni Francesco Fara "De Rebus Sardois - In Sardinia Chorographiam - 156/35" zitiert. Heute steht der schöne Turm von Quirra an einem der charakteristischsten Küstenabschnitte Sardiniens - siehe das Web - Il Castello di Quirra. Der Nachname ist in den alten Papieren Sardiniens vorhanden. Unter den Unterzeichnern des Friedens von Eleonora von 1388 befinden sich Chirras (de) Antiogho, ville Ecclesiarum. (Kirchenvilla - Iglesias). Derzeit ist der Familienname in 42 italienischen Gemeinden vertreten, von denen 22 in Sardinien: Lei 12, Macomer 11, Santa Giusta 9 usw.

Bibliografische Quelle' "L'origine dei cognomi Italianim storia ed etimologia" di E. Rossoni disponibile online su: https://archive.org/


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