Die Familie Doman stellt ein uraltes germanisches Geschlecht dar, dessen Existenz bereits seit dem vierzehnten Jahrhundert urkundlich belegt ist und das sich im Laufe der Zeit durch zwei Hauptlinien mit unterschiedlichen Wappen hervorgetan hat. Eine herausragende Persönlichkeit dieses Hauses war Wilhelm Domann, welcher als Schultheiß, das heißt als herzoglicher Scultetus, und als Beisitzer, also als richterlicher Assessor, am Landgericht des Leinebergs wirkte. In dieser Eigenschaft übte er sowohl exekutive als auch deliberative Befugnisse im Namen des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg aus und war auf dem Leineberg tätig, einer geschichtsträchtigen Anhöhe bei Göttingen, die als Sitz eines Landgerichts diente, das in der Nachfolge der alten Freilichtgerichte stand. Domann fungierte als Bindeglied zwischen der zentralen Obrigkeit und dem lokalen Territorium, indem er die Rechtsprechung und die Verwaltung der Abgaben im Leinetal oblag. Zu den weiteren namhaften Vertretern des Geschlechts zählen Hans Domann, der im Jahre 1350 zu Überlingen bezeugt ist, Cuntzli Domann, ein im Jahre 1383 zu Urach lebender Staatsmann und Erzbischof, sowie Adelbero, der im Jahre 1537 als Pfarrer zu Kassel amtierte. ...
Schild quadriert, 1. u. 4. bordiert, darin Lilie, 2. u. 3. Greif.
Wappen der Familie Domann; nach einem Siegel (Sächsische S. -S. ). Quelle: Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 5 (Bürgerliche Geschlechter Deutschlands und der Schweiz), 9. Abt. : Fünfzehnhundertneunundfünfzig bürgerliche Wappen, Nürnberg 1912, 68.
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