Edler und weit verzweigter Herkunft, stellt das Haus Herrmann eine der markantesten Erscheinungen innerhalb des mitteleuropäischen Adels dar. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich dieses Geschlecht nicht als eine monolithische Dynastie, sondern vielmehr durch zahlreiche Linien hervorgetan, die in verschiedenen Regionen des Kontinents wurzeln und jeweils ihren Aufstieg in den Adelsstand militärischen, diplomatischen sowie administrativen Verdiensten verdanken. In den deutschen Landen haben die unterschiedlichen Linien der Barone und Ritter Herrmann ihre Autorität innerhalb der Fürstentümer des Heiligen Römischen Reiches verankert, wobei sie sich durch ihre Treue zur Krone und ihre Verwaltung der Lehen auszeichneten. Besonders hervorzuheben ist der preußische Zweig, welcher ehrenvoll in die Grundbesitzelite und das höhere Offizierskorps des preußischen Heeres aufgenommen wurde, wo der Name mit Strenge und staatsdienlicher Pflichterfüllung verbunden war. Weiter östlich ließen sich einzelne Linien im Russischen Imperium nieder, fanden dort Aufnahme in den zaristischen Verwaltungsadel und zeichneten sich durch Verdienste in Wissenschaften, strategischem Handel und Hofämtern aus, wodurch ein durch historischen Rang geeinter, wenngleich fragmentierter Nachlass entstand. ...
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BrasãoHerrmann
1. Brasão da família: Herrmann
Língua do texto: Deutsch
Schild: B. mit w. Hufeifen, zwischen dessen Stollen ein weisses Kreuz schwebt. Helm: Gekr. ; mit 3 g. Straussfedern. Decken: B. und W.
Wappen der Familie Herrmann. Polnischer Adel im Grossherzogthum Posen begütert, zum Wappenstamm Lubicz gehörig. Quelle: Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 3 (Blühender Adel deutscher Landschaften unter preußischer Vorherrschaft), 2. Abt. , Bd. 1, T. 1: Der blühende Adel des Königreichs Preußen: Edelleute A-L, Nürnberg 1878, 167.
Wappen: In B. ein g. -geharnischter Arm mit s. Schwert. Auf dem Helm wachsend. Decken: b. , g. -
Wappen der Familie Herrmann. Von Neroc. Johann Kristian und Karl Ferdinand Herrmann, beide in sächs. Militärdiensten, erhielten den Adel von K. Franz II. 28. April 1798. Quelle: Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 2 (Blühender Adel deutscher Landschaften), 3. Abt. : Der Adel des Königreichs Sachsen, Nürnberg 1857, 32.
Wappen: geteilt, darin zwei gr. Eicheln an langen Stielen gestellt, überlegt von g. Zirkel. Helm: drei belaubte gr. Zweige mit je einer r. Rose. Decken: blau-weiß.
Wappen der Familie Herrmann. Georg, geb. 1582 zu Dessau† 1663. Sohn: Georg geb. 20. Apr. 1608 + 1666, Kanzleidirektor. Sohn: Immanuel geb. 1666† 13. Dezbr. 1736, Amtmann zu Wildenbruch. Söhne: 1. Johann Ludwig geb. 24. Nov. 1707 k. Preuß. Hof- und Pupillen auch Kirchenrat. 2. Friedrich Gottfried, geb. 18. Nov. 1711, Hofrat, Actu-arins bei den Stadtgerichten zu Berlin. 3. Heinrich Immanuel, geb. 30. Mai 1715, Stadtsekretär. Quelle: Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, Bd. 5 (Bürgerliche Geschlechter Deutschlands und der Schweiz), 8. Abt. : Fünfzehnhundertachtundzwanzig bürgerliche Wappen, Nürnberg 1909, 44.
D'azur, à une tête et col de bouquetin d'or. Deux casques couronnés. Cimiers 1° et 2° trois plumes d'autruche une d'azur entre deux d'or.
Armoiries de la famille Herrmann en Autriche - (Chevaliers, avril 1850). Source bibliographique: "Armorial Gènèral" par J. B. Rietstap - Deuxième èdition refondue et augmentée.
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